Elfi besuchte am 4. Juni 2025 das 24. Steirische Klima- und Energieforum, das heuer unter dem hochaktuellen Thema „HOT OR NOT“ stattfand. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie wir in der Steiermark künftig mit den Herausforderungen zunehmender Hitzeperioden umgehen – in der Arbeitswelt, in unseren Wohnräumen und im öffentlichen Raum.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Mag.a Andrea Gössinger-Wieser, die in ihrer Begrüßung auf die zunehmende Relevanz klimapolitischer Maßnahmen in allen Lebensbereichen verwies.
Das Forum bot spannende Beiträge von Expert*innen aus Wissenschaft, Medizin, Technik und Verwaltung:
- Prof. Douglas Maroun (Wegener Center für Klima und Globalen Wandel) zeigte in seinem Vortrag, wie sich die Hitzebelastung in der Steiermark bereits verändert hat – und was uns künftig erwartet: häufigere und intensivere Hitzewellen, trockene Extremphasen, aber auch neue Formen feuchter Hitzeperioden.
- Dr. Kurt Leodolter (Arbeitsmediziner, Health for Future Österreich) ging auf die konkreten Auswirkungen von Hitze auf unsere Arbeitswelt ein. Unter dem Motto „Hitzearbeitsplatz vs. Arbeit bei Hitze“ präsentierte er effektive Schutzmaßnahmen – von technischen bis zu persönlichen Strategien – und appellierte an ein „Umlernen“ im Umgang mit CO₂-intensiven Arbeitsbedingungen.
- Tajda Obrecht (TU Graz, Arbeitsgruppe Nachhaltiges Bauen) stellte moderne Ansätze des ökologischen Bauens vor, darunter das WELL-Bewertungssystem, natürliche Belüftungskonzepte, solare Optimierung sowie gebäudeseitige Maßnahmen für mehr Komfort, Gesundheit und Wohlbefinden der Nutzer:innen.
- Christian Pollhammer (Land Steiermark) präsentierte den neuen steirischen Hitzeschutzplan, der strategische Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor zunehmender Hitze bündelt und langfristige Anpassungskonzepte verfolgt.
Mehr Informationen dazu: gesundheit.steiermark.at - Zum Abschluss machte Holger Hoff (Universität Graz) den Klimawandel auf besondere Weise erlebbar: Mit einem Climate-Walk wurden die Auswirkungen des Klimawandels greifbar und erfahrbar vermittelt.
Das Forum zeigte einmal mehr: Die Klimakrise ist längst im Alltag angekommen. Umso wichtiger sind kluge Strategien, innovative Ideen und interdisziplinärer Austausch, um die Steiermark fit für die Zukunft zu machen.
„Zukunft passiert nicht einfach – sie ist das Ergebnis unseres Handelns.
Wenn wir gemeinsam an Lösungen arbeiten, ist Wandel möglich.“





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