Nachschau: Pressekonferenz vom 9. Dezember

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Bei der Pressekonferenz stellte der Klimaratverein klare Forderungen an die Koalitionsverhandler von ÖVP, SPÖ und Neos – die Forderung gelten natürlich genauso für die neuen Koalitionsverhandler von ÖVP & FPÖ.

Der Klimaratverein erinnert an die 93 Empfehlung des Klimarats und pocht auf dessen Umsetzung. „Wir erwarten von der neuen Regierung Leadership bei Klima- und Umweltschutz. Wir sind auf dem richtigen Pfad, nur das Tempo ist viel zu langsam“, stellte Thomas Müller, Obmann des Klimaratvereins auf der heutigen Pressekonferenz im Climate Lab fest. „Es ist in den letzten Jahren schon viel passiert, jetzt müssen wir schauen, dass das die neue Regierung das Pflanzerl nicht sterben lässt.“

Madeleine Stranzinger, stellvertretende Obfrau betonte: „Klima- und Umweltschutz hat kein grünes Mascherl, sondern ist ein übergreifendes und zentrales Thema, dass weit oben auf der politischen Agenda stehen muss.“

Thomas Müller wies außerdem darauf hin, dass die Wirtschaft in viel Bereichen schon weiter ist als die Politik. „Die Industrie braucht Planbarkeit und Technologieklarheit statt –Offenheit. Kein Unternehmen kann sich leisten auf vielen Pfaden gleichzeitig zu entwickeln. Mit einer klaren Richtung stärken wir den Wirtschaftsstandort Österreich.“

Konkret fordert der Klimaratverein, dass die Steuererleichterungen für fossile Energie abgeschafft werden. Das bedeute eine Ökologisierung der Pendlerpauschale, die Abschaffung des Steuervorteils für Dienstwägen sowie für Diesel und eine gerechte Bepreisung des Luftverkehrs. Außerdem fordert der Klimaratverein das Verbot oder zumindest eine massive Einschränkung der Werbung für klimaschädliche Produkte wie SUVs und Einwegplastik.

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