Am 17. September 2024 besuchte Elfi im Mediacenter des Rathauses Graz eine spannende Podiumsdiskussion zum Thema „#RaumFAIRteilen in der Steiermark“. Unter der Moderation von Thomas Axmann, Antenne Steiermark diskutierten Fachleute und Entscheidungsträger über die Herausforderungen und Chancen einer nachhaltigen Raumaufteilung in unserer Region.
Diskussionsgäste waren:
- Andrea Gössinger-Wieser, Klimaschutzkoordinatorin Land Steiermark
- Markus Frewein, Geschäftsführer verkehrplus
- Nina Fank-Habe, Verkehrsexpertin, Land Steiermark
- Wolfgang Feigl, Leiter der Abteilung für Verkehrsplanung der Stadt Graz
- Heidi Schmitt, Obfrau der Radlobby ARGUS Steiermark
- Erich Gosch, Bürgermeister von Feldkirchen bei Graz
- Eva Schwab, Stellvertretende Institutsleiterin am Institut für Städtebau, TU Graz Zentrale Themen der Diskussion waren:
- Beteiligung aller Bürger*innen: Es wurde betont, wie wichtig die Mitwirkung der gesamten Bevölkerung ist, um eine nachhaltige Raumaufteilung zu erreichen.
- Mut der Verantwortlichen: Die Diskutierenden forderten mehr Mut von den Verantwortlichen, insbesondere im Hinblick auf innovative und flexible Ansätze bei der Umsetzung von Projekten, wie etwa in der Zinzendorfgasse.
- Genehmigungen: Kritisiert wurde die teilweise unterschiedliche Handhabung von Genehmigungen.
- Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer:innen: Ein zentraler Punkt war die Notwendigkeit, dass alle Verkehrsteilnehmer*innen sowohl Platz als auch gegenseitige Rücksichtnahme benötigen, um ein harmonisches Miteinander zu gewährleisten.
- Zukunftsorientierte Stadtgestaltung: Die Diskussionsteilnehmer plädierten auch für mehr Grünflächen, Beschattung und Brunnen sowie für innovative Bepflanzungskonzepte – Beispiel: Schwammstädte. Die Einführung von Superblöcken wurde ebenfalls als ein Schritt hin zu einer nachhaltigeren Stadtgestaltung angestrebt. „Die Zukunft unserer Städte hängt von unserer Fähigkeit ab Raum gerecht sowie vernünftig zu teilen und alle Verkehrsteilnehmer*innen zu berücksichtigen. Nur gemeinsam können wir eine nachhaltige und lebenswerte Umgebung schaffen.“






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