Die Veranstaltung beginnt mit einer Begrüßungs- und Vorstellungsrunde der TeilnehmerInnen. Herr David Steinwender präsentiert die Arbeit von Transition Graz. Diese Organisation konzentriert sich auf Informations- und Vernetzungsarbeit sowohl in Graz als auch darüber hinaus. Ihre aktuellen Schwerpunkte liegen in der Förderung von Partizipation und Umweltbildung zu verschiedenen Themen, wie derzeit Ernährung, Grünraum, die Bewältigung der Klimakrise und Anpassungsstrategien an den Klimawandel. Weitere, derzeit nicht behandelte, aber potenzielle Themen umfassen Mobilität, Energie, Wohnen, Kunst, Kultur und mehr.
Transition Graz engagiert sich besonders für Fragen einer sozial gerechten Nachhaltigkeitstransformation. Dabei orientiert sich der Verein an der Idee der Transition Town bzw. Bewegung (bekannte Vertreter dieser Bewegung sind beispielsweise Rob Hopkins). Diese Idee basiert darauf, dass Bürgerinitiativen, insbesondere auf kommunaler Ebene (wie in Gemeinden, Kleinstädten, Bezirken oder Nachbarschaften), durch die aktive Beteiligung der Bürger*innen den notwendigen Wandel gemeinsam gestalten (Power of Communities). Die grundlegenden Eckpunkte umfassen:
- Förderung der Lokal- und Regionalwirtschaft (durch Kreislaufwirtschaft, Stärkung der Widerstandsfähigkeit und Erhaltung intakter Lebens- und Kulturräume).
- Betonung von Solidarität und gemeinschaftlichem Zusammenhalt (einschließlich des Wohlbefindens und der Gesundheit der Menschen).
- Verfolgung ökologischer Nachhaltigkeit ohne Nutzung fossiler Rohstoffe (durch Steigerung der Lebensqualität und des Wohlstands mittels hochwertiger, nachhaltiger Produkte statt billiger Massenware).
- Schaffung von Lernmöglichkeiten voneinander.
Mehr dazu gibt es auf ihrer Webseite: Transition Graz.
Im Rahmen einer Kooperation mit der Plattform sustainability4u und der steirischen Hochschulkonferenz (Uni Graz, TU Graz, PH Steiermark, PPH Augustinuum, MontanUni Leoben, Kunstuni Graz, FH Campus02, GH Joanneum) beteiligt sich der Verein an dem Ausstellungsprojekt „Klimakrise: Jetzt handeln wir“. Dabei werden 20 Plakate (inklusive einer erweiterten Webversion), begleitende Audioguides und Unterrichtsmaterialien in steirische Gemeinden, Unternehmen und Schulen verteilt. Für Schulen steht zudem ein Workshop-Angebot zur Verfügung. Aktuell liegt der Fokus der Ausstellung auf der Steiermark, aber es bestehen Pläne, diese auf ganz Österreich auszuweiten. Weitere Details dazu findet man hier: Ausstellung Sustainability4u.
Anschließend stellt Mike Boyle das Transition Network vor. Diese globale Bewegung, die seit 2005 wächst, arbeitet mit von der Gemeinschaft geführten Transition-Gruppen. Ihr Ziel ist eine kohlenstoffarme, sozial gerechte Zukunft mit widerstandsfähigen Gemeinschaften, einer aktiveren Bürgerbeteiligung und einer fürsorglichen Kultur, die auf gegenseitiger Unterstützung basiert. Mehr über das Transition Network erfährt man hier: Transition Network.
Abschließend präsentiert Elfi Nebel den Verein des österreichischen Klimarats der Bürger:innen.



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